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Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“

Plastik ist überall auf der Welt zu finden – in der Arktis, am Meeresgrund, auf einsamen Inseln. Doch unser Wissen über Plastikverschmutzung ist noch gering. Im Forschungsschwerpunkt ergründen deshalb 18 Verbundprojekte die Eintragswege von Plastik in die Umwelt und versuchen, Lösungen zur Reduktion des Plastikeintrags anzustoßen. Das Begleitvorhaben PlastikNet fördert den Wissensaustausch und die Vernetzung zwischen den Verbundprojekten.

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Im Bereich der limnischen Systeme gibt es bisher nur vereinzelte, punktuelle Untersuchungen zu Eintragswegen, Verbreitung und Auswirkungen von Kunststoffen einschließlich der Risikobewertung für den Menschen. Für Meere und Ozeane, d.h. marine Systeme liegen zwar vergleichsweise mehr Studien zu (Mikro-)Plastik vor, dennoch sind die Kenntnisse auch hier noch sehr lückenhaft. Diese Lücken werden die Verbundprojekte des Forschungsschwerpunkts versuchen zu schließen und sich dafür Binnengewässer, Mündungsgebiete und Küstengewässer anschauen.

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Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen im Rahmen einer Green Economy, die Einträge von Kunststoffen in die Umwelt zu verringern. Potenziale bestehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Design der Kunststoffe, über ihre Produktion, den Vertrieb, die Nutzungsphase bis hin zur Entsorgung und zum Recycling. Lösungsansätze zu Schließung der „Lecks“, an denen Kunststoffe den Wertschöpfungskreislauf verlassen, werden im Forschungsschwerpunkt exemplarisch gemeinsam mit den betroffenen Branchen erarbeitet.

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Aus einer sozial-ökologischen Perspektive rückt neben der Produktion und dem gewerblichen Umgang mit Plastikartikeln vor allem der Konsum in den Fokus. Dabei geht es u. a. darum, den sorglosen Umgang mit Plastik zu verändern, die Akzeptanz von Substituten zu prüfen und Mikroplastik aus unverzichtbaren Verbrauchsgütern des täglichen Lebens zu entfernen. Auch kann der Verbraucher zu einer höheren Recyclingquote beitragen. Letztlich ist zu prüfen, welche positiven Effekte mit einer Verminderung der Produktion und des Gebrauchs von Plastik insgesamt einhergehen können.

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Kreislaufwirtschaft und Recycling tragen dazu bei, dass Kunststoffe nicht aus der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette in die Umwelt und damit in die Gewässer gelangen. Die bisherige Forschung zu Mikroplastik zeigt, dass Recyclingverfahren differenziert betrachtet werden sollten. Wissenschaft kann dazu beitragen, positive Aspekte verschiedener Arten des Plastikrecyclings gegen die dadurch möglicherweise verursachte Verschärfung der Mikroplastikproblematik sowie gegen die Vor- und Nachteile der energetischen Verbrennung von Plastik abzuwiegen.

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