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Die Darmstädter Forschungsteams um Professorin Dr. Susanne Lackner (Fachgebiet Abwasserwirtschaft, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) und Prof. Dr.-Ing.

Auf einer Diskussionsveranstaltung der grünen Bundestagsfraktion präsentierte Prof. Dr. Holger Scheer aktuelle Daten und Informationen zu Einträgen von Mikroplastik über das Abwasser.

Kunststoffe sind zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden und haben Auswirkungen auf unsere Umwelt. Die Verschmutzung durch Mikroplastik rückt immer mehr in den Fokus. Zuerst wurden Mikroplastikpartikel in den Ozeanen entdeckt, dann in Seen und Flüssen und schließlich im Boden.

Immer mehr Kunststoffpartikel belasten die Umwelt. In den Fachgebieten Abwassertechnik und Abwasserwirtschaft untersuchen Forschungsteams, welchen Anteil die Industrie an der Verschmutzung mit Mikroplastik hat.
Die Helmholtz-Gemeinschaft berichtet über die Plastikpiraten als beispielhaftes Citizen Science-Projekt. Die Schüler/innen lernen auf Augenhöhe, wie Wissenschaft funktioniert. Und ihre gesammelten Daten führen zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Mit einem neuen Verfahren, das es ermöglicht, Kunststoffabfälle ohne Qualitätsverlust in eine Kreislaufwirtschaft zu überführen, gewinnt das Verbundprojekt solvoPET den Innovationspreis Niedersachsen 2018.

Der erste Zählzeitraum der Plastikpiraten in 2018 ist zu Ende gegangen. Die Ergebnisse der Schulklassen und Jugendgruppen lassen sich nun auf einer digitalen Deutschlandkarte vergleichen.

Eine neue Studie der Europäischen Umweltagentur (EEA)  kommt zu dem Schluss, dass Produkte in der EU zu selten repariert und wiederverwendet werden. Die Ansätze für den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft konzentrieren sich danach in den meisten Mitgliedstaaten zu sehr auf die Abfallbehandlung und nicht auf die früheren Phasen der Produkte.

Ziel der Veranstaltung war es, das BMBF-Förderprojekt "TextileMission" einem ausgewählten Fachpublikum näher vorzustellen, Lösungsansätze gegen den Eintrag von Synthetikfasern in die Umwelt zu diskutieren und eine Austauschplattform für Vertreter/-innen aus Industrie, Forschung, Politik und Umweltschutz zu bieten.

Am 27. März 2018 trafen sich knapp 20 Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler aus den Verbundprojekten des Forschungsschwerpunkts, um sich zu vernetzen und der sozialen und politischen Dimension von Plastik in der Umwelt zukünftig mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.

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