Sedimentation

Factsheet 11: Mikroplastik in der Abwasserbehandlung - Methodenentwicklung für Probenahme und Analyse zur Erfassung der Eintragsmengen in Oberflächengewässer

Herauszufinden, wie viel Mikroplastik sich im Abwasser und Klärschlamm befindet, ist nicht leicht. Neben Plastik kommen unzählige weitere Partikel und Stoffe darin vor. Um die Konzentration von Mikroplastik-Partikeln zuverlässig ermitteln zu können, sind deshalb aufwändige Verfahren für die Probenahme sowie zur Entfernung der Fremdstoffe und Analyse der Mikroplastik- Partikel erforderlich.

Factsheet 5.1: Mikroplastik aus industriellem Abwasser entfernen - Verfahrensverbesserungen durch Flockungsmittel

Mikroplastik kann entlang der kompletten Wertschöpfungskette in unser Abwasser gelangen. Entfernungsmöglichkeiten bestehen vor allem in Kläranlagen, hier in Form von Filtrations-, Flotations- und Sedimentationsverfahren. Die Abscheideleistung der Kläranlagen entscheiden darüber, wie viel Mikroplastik in die Umwelt eingetragen wird.

PLAWES

Mikroplastikkontamination im Modellsystem Weser – Nationalpark Wattenmeer: ein ökosystemübergreifender Ansatz
September 2017
April 2021

In PLAWES wird mit dem Modellsystem Weser- Nationalpark Wattenmeer weltweit erstmals und umfassend die Mikroplastikbelastung eines großen Flusseinzugsgebietes mit europäischer Dimension untersucht.

MikroPlaTaS

Mikroplastik in Talsperren und Staubereichen: Sedimentation, Verbreitung, Wirkung
Januar 2018
September 2021

Die Verbreitung von Mikroplastik in Flüssen verdeutlicht, dass es entlang des Flussverlaufs neben Quellen auch Senken gibt. Wichtige und bisher wenig untersuchte Kompartimente des Gewässersystems sind Talsperren und Stauhaltungen, wo sich Nutzen und Risiko der Sedimentation von Mikroplastik besonders gut exemplarisch untersuchen lassen.

SubμTrack

Tracking von (Sub)Mikroplastik unterschiedlicher Identität – Innovative Analysetools für die toxikologische und prozesstechnische Bewertung
September 2017
Juni 2021

Die zur Analytik von Mikroplastik in Umweltmatrices verfügbaren Methoden sind derzeit v.a. für Partikel im Größenbereich von 1 μm bis 5 mm ausgelegt. Kleinere Partikel unterhalb 1 μm werden bisher kaum erfasst. Diese sind jedoch im Gegensatz zu größeren Partikeln zellgängig und besitzen aufgrund ihrer im Verhältnis größeren Oberfläche ein höheres Potenzial zur Adsorption von Schadstoffen.

RAU

Reifenabrieb in der Umwelt
August 2017
Januar 2021

Plastik in der Umwelt stellt eine zunehmend größere Herausforderung dar. Makroplastik und daraus entstehendes Mikroplastik, zu dem auch Reifenabrieb gehört, gelangt über unterschiedliche Eintragspfade in die aquatische Umwelt und der zunehmende KFZ-Verkehr führt unweigerlich zum vermehrten Aufkommen an Reifenabrieb.

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