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Das Vorkommen von Plastikmüll in und an deutschen Fließgewässern ist vielerorts noch unerforscht. Nach Aktionszeiträumen in 2016, 2017 und 2018 sind Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren als „Plastikpiraten“ auch 2019 wieder dazu aufgerufen, die Wissenschaft zu unterstützen und auf Expedition zu gehen.

Worum geht es? Zusammen mit dem Sozialunternehmen Dopper sucht Impact Hub in den Niederlanden, England, Nepal und Deutschland im Rahmen der Dopper Changemaker Challenge nach innovativen Ansätzen von Studierenden für einen plastikfreien Planeten und sauberes Trinkwasser.
Die Universität Bayreuth, Projektpartner im Verbundprojekt "PLAWES", erhält 10 Millionen Euro für die Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs. Ziel ist die Erforschung des physikalisch-chemischen Verhaltens sowie der biologischen Effekte von Mikroplastik in der Umwelt.

Mit der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie (NFSB) 2030 fördert die Bundesregierung seit dem Jahr 2010 die Etablierung einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft. Daran knüpft sich die Vision einer modernen, an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, biobasierten Wirtschaftsweise, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt.

Zwei Forschungsteams der TU Darmstadt untersuchen im Rahmen des Projekts EmiStop Mikroplastik in industriellen Abwässern.

Mikroplastik gelangt auf verschiedenen Wegen ins Wasser und in den menschlichen Körper. Forscherinnen und Forscher der TU Darmstadt entwickeln Nachweisverfahren für Kunststoffpartikel in industriellen Abwässern, die bisher noch nicht im Fokus von Untersuchungen standen. In Zusammenarbeit mit der Industrie arbeiten sie zudem an Methoden, den Eintrag der Partikel ins Wasser zu verhindern.

Die Darmstädter Forschungsteams um Professorin Dr. Susanne Lackner (Fachgebiet Abwasserwirtschaft, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) und Prof. Dr.-Ing.

Auf einer Diskussionsveranstaltung der grünen Bundestagsfraktion präsentierte Prof. Dr. Holger Scheer aktuelle Daten und Informationen zu Einträgen von Mikroplastik über das Abwasser.

Kunststoffe sind zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden und haben Auswirkungen auf unsere Umwelt. Die Verschmutzung durch Mikroplastik rückt immer mehr in den Fokus. Zuerst wurden Mikroplastikpartikel in den Ozeanen entdeckt, dann in Seen und Flüssen und schließlich im Boden.

Immer mehr Kunststoffpartikel belasten die Umwelt. In den Fachgebieten Abwassertechnik und Abwasserwirtschaft untersuchen Forschungsteams, welchen Anteil die Industrie an der Verschmutzung mit Mikroplastik hat.
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