Publikationen

In welchem Ausmaß finden sich Kunststoffe in Wasser, Boden, Luft, in den Meeren und an den Küsten in Deutschland? Wie und warum gelangen sie überhaupt dorthin? Wo gibt es weiteren Forschungsbedarf – und mit welchen Maßnahmen können die Kunststoffeinträge in Deutschland reduziert werden? Zum Tag des Meeres am 8. Juni veröffentlicht das Umweltbundes einen aktuellen Überblick.

Bei der Statuskonferenz des BMBF-Forschungsschwerpunkts „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ präsentierten die KoordinatorInnen der Verbundprojekte ihre Vorhaben sowie Zwischenergebnisse. Damit geben die Präsentationen einen guten Einblick in die inhaltliche Breite des Forschungsschwerpunkts und den aktuellen Forschungsstand der Projekte.

Die Belastung durch Plastik in der Umwelt nimmt stetig zu und erhält zunehmend auch öffentliche Aufmerksamkeit. Mit dem BMBF-Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ soll dem immer noch lückenhaften Kenntnisstand entgegengewirkt werden.

Hier finden Sie alle Projektblätter der Verbundprojekte in einem Dokument. Es steht zum Download zur Verfügung.

Spurenstoffe wie Arzneimittelwirkstoffe werden zunehmend im Abwasser nachgewiesen und sind in der Regel nur schwer biologisch abbaubar. Advanced Oxidation Processes (AOP) stellen eine Möglichkeit dar die anfallenden Abwasserkonzentrate vorzubehandeln.

Der in der Fachzeitschrift "Environmental Pollution" erschienene Journal-Artikel basiert auf den Ergebnisse aus den Plastikpiraten-Aktionszeiträumen 2016 und 2017. Die Daten zeigen, dass im Durchschnitt 0,5 Müllteile pro Quadratmeter Uferfläche vorkommen und etwa ein Drittel des Mülls aus Plastik besteht.

Der Artikel "Dem Plastik auf der Spur" liefert einen Überblick über die Aktivitäten des Forschungsschwerpunktes „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ und erläutert welche offenen Fragen durch die Aktivitäten der geförderten Projekte beantwortet werden sollen.

Eines der ersten verbundprojektübergreifenden Ergebnisse des Forschungsschwerpunkts ist da: Das Diskussionspapier Mikroplastik-Analytik gibt den aktuellen Stand der Debatte zu physikochemischen Untersuchungsverfahren innerhalb des Forschungsschwerpunktes wieder und soll zu einem möglichst einheitlichen Methodenpool für die relevanten Fragestellungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung beitragen.
Primäres Mikroplastik hat viele Quellen. Für Kunststoffemissionen aus Deutschland hat eine Studie des Fraunhofer UMSICHT die verschiedenen Mengen errechnet. Das meiste Mikroplastik stammt mutmaßlich von PKW-Reifen, aber auch Abfallentsorgung, Sportplätze, Baustellen und Schuhsohlen sind wichtige Quellen.
Es gibt eine hohe Nachfrage nach einfachen, preiswerten, vergleichbaren und robusten Methoden zur Analyse von Mikroplastik. Dieser Artikel behandelt die prominentesten Nachweisverfahren, Stichprobenstrategien und Techniken zu Probenaufbereitung. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf den jeweiligen Vorteilen und Herausforderungen.
Der Artikel analysiert die Diffusionsmuster von Plastiktütenverboten und Abgaben auf Plastiktüten im Globalen Norden und im Globalen Süden, um damit zur weiteren Verfeinerung der Diffusionstheorie beizutragen.

Als Teil des Plastik in der Umwelt-Projektdesigns entwarf das Ecologic Institut einen zweiseitigen Flyer. Der Flyer fasst die generellen Themen und Zielstellungen des Projektes zusammen und enthält neben Informationen zum Projekt auch eine Liste mit allen Projektpartnern und Kontakten.

Das Thema Mikroplastik in Gewässern wird aktuell viel diskutiert. Eine umfassende Datengrundlage zur Verbreitung von Mikroplastik in unseren Gewässern fehlt jedoch bislang.

Dieser Bericht wurde von ICF in Kooperation mit Eunomia und weiteren Partnern für die Europäische Kommission erarbeitet.

Die Studie hatte folgende Ziele:

„Tracer-Based-Sorting“ beschreibt einen neuen Ansatz in der Abfallwirtschaft, der es ermöglicht, Produkte oder Werkstoffe unabhängig von deren physikalischen Eigenschaften zu sortieren. Um zielgerichtet Stör- oder Wertstoffe aus dem Abfallstrom abtrennen zu können, werden hierzu anorganische Markerstoffe im ppm-Bereich auf Produkte aufgebracht und während des Entsorgungsvorganges detektiert.
Zur Auftaktkonferenz des BMBF-Forschungsschwerpunkts „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ präsentierten die KoordinatorInnen der Verbundprojekte ihre Vorhaben. Die Präsentationen stehen nun zum Download bereit.
Zur Auftaktkonferenz des BMBF-Forschungsschwerpunkts „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ am 17./18. Oktober 2017 in Berlin veröffentlichte das Ecologic Institut einen Tagungsband, der nun zum Download bereitsteht.
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