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Die Universität Bayreuth, Projektpartner im Verbundprojekt "PLAWES", erhält 10 Millionen Euro für die Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs. Ziel ist die Erforschung des physikalisch-chemischen Verhaltens sowie der biologischen Effekte von Mikroplastik in der Umwelt.

Mit der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie (NFSB) 2030 fördert die Bundesregierung seit dem Jahr 2010 die Etablierung einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft. Daran knüpft sich die Vision einer modernen, an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, biobasierten Wirtschaftsweise, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt.

Zwei Forschungsteams der TU Darmstadt untersuchen im Rahmen des Projekts EmiStop Mikroplastik in industriellen Abwässern.

Mikroplastik gelangt auf verschiedenen Wegen ins Wasser und in den menschlichen Körper. Forscherinnen und Forscher der TU Darmstadt entwickeln Nachweisverfahren für Kunststoffpartikel in industriellen Abwässern, die bisher noch nicht im Fokus von Untersuchungen standen. In Zusammenarbeit mit der Industrie arbeiten sie zudem an Methoden, den Eintrag der Partikel ins Wasser zu verhindern.

Die Darmstädter Forschungsteams um Professorin Dr. Susanne Lackner (Fachgebiet Abwasserwirtschaft, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) und Prof. Dr.-Ing.

Auf einer Diskussionsveranstaltung der grünen Bundestagsfraktion präsentierte Prof. Dr. Holger Scheer aktuelle Daten und Informationen zu Einträgen von Mikroplastik über das Abwasser.
Immer mehr Kunststoffpartikel belasten die Umwelt. In den Fachgebieten Abwassertechnik und Abwasserwirtschaft untersuchen Forschungsteams, welchen Anteil die Industrie an der Verschmutzung mit Mikroplastik hat.
Die Helmholtz-Gemeinschaft berichtet über die Plastikpiraten als beispielhaftes Citizen Science-Projekt. Die Schüler/innen lernen auf Augenhöhe, wie Wissenschaft funktioniert. Und ihre gesammelten Daten führen zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Mit einem neuen Verfahren, das es ermöglicht, Kunststoffabfälle ohne Qualitätsverlust in eine Kreislaufwirtschaft zu überführen, gewinnt das Verbundprojekt solvoPET den Innovationspreis Niedersachsen 2018.

Der erste Zählzeitraum der Plastikpiraten in 2018 ist zu Ende gegangen. Die Ergebnisse der Schulklassen und Jugendgruppen lassen sich nun auf einer digitalen Deutschlandkarte vergleichen.

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