Querschnittsthema 4

Kontakt
Prof. Dr. Ruth Müller
(TU München; SubμTrack)
Dr. Thomas Decker
(Stadt Straubing; VerPlaPoS)

Kontakt PlastikNet
Doris Knoblauch
(Ecologic Institut)
Linda Mederake
(Ecologic Institut)

QST4: Soziale und politische Dimensionen von Plastik in der
Umwelt

Zielsetzung des QSTs

  • WissenschaftlerInnen mit sozial-, wirtschafts- und politikwissenschaftlichem Hintergrund aus den Verbundprojekten zu vernetzen
  • Durch regelmäßige Treffen thematische, aber auch methodische Gemeinsamkeiten und Komplementaritäten identifizieren und entsprechend bearbeiten
  • Mögliche thematische Doppelungen verhindern


Stand der Arbeiten

Thematisch haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe bisher insbesondere mit der Wahrnehmung
von Plastik durch BürgerInnen und KonsumentInnen sowie der rechtlichen und politischen Normierung,
rechtlichen Maßnahmen und Selbstregulation beschäftigt. Zur stärkeren Sichtbarkeit der gesellschaftswissenschaftlichen Forschung zu Plastik in der Umwelt wurden folgende gemeinsame Aktivitäten umgesetzt:

  • Eine Infografik zur Darstellung der sozial-, wirtschafts- und  politikwissenschaftlichen Forschung im Forschungsschwerpunkt
  • Ein „WhitePaper“, welches den Schwerpunkt auf die Problemdefinition zu Plastik in der Umwelt aus der Perspektive gesellschaftswissenschaftlicher Forschung legt. Dafür beleuchtet das Papier die bisherigen Rollenzuschreibungen von Verantwortlichkeiten in der öffentlichen Diskussion kritisch. So wird unter anderem erläutert, welche Vielfalt an AdressatInnen es für Regulierung gäbe, während bisher in der öffentlichen Diskussion und Berichterstattung Appelle an VerbraucherInnen dominieren.

Ein weiteres Papier wird sich auf Lösungsmöglichkeiten konzentrieren und ist für den Herbst 2020 geplant.

 

beim Einkauf


Ausblick

Im Zuge der Zusammenarbeit werden weitere gemeinsame Publikationen (Special Issue oder Sammelband) angestrebt. Ziel ist es, die Bereiche Konsum, Politik und Gesellschaft im Themenfeld Kunststoffe in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weiter zu verankern. Das Querschnittsthema bietet hierbei ideale Voraussetzungen, die bisher relativ wenig beachteten sozialen und politischen Dimensionen des Themenbereichs „Plastik in der Umwelt“ nachhaltig auszubauen.

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