Not more than the sum of its parts: de-centered norm dynamics and the governance of plastics

Not more than the sum of its parts: de-centered norm dynamics and the governance of plastics

Dieser Artikel von Bastian Loges und Anja P. Jakobi aus dem REPLAWA-Verbundprojekt beschäftigt sich mit unterschiedlichen Normdynamiken und Governance-Formen von Kunststoffen.

Die Prominenz des Plastikproblems hat weltweit vielfältige Formen der Governance von Kunststoffen hervorgebracht. Welche davon besonders effektiv sind und welche Faktoren die erfolgreiche Regulierung von Plastik bedingen, ist dennoch nicht abschließend geklärt.

Im Fokus dieses Artikels steht, ob Dynamiken, die sich gegen Kunststoff richten („anti-plastics dynamics“), letztendlich auch zu einer effektiven Kunststoff-Governance führen. Basierend auf dem theoretischen Rahmen der Normenforschung, arbeiten die Forschenden dazu Eigenschaften von „Anti-Plastik-Normen“ heraus.

Die Ergebnisse zeigen, dass eine „de-zentrierte Normdynamik“ vorliegt, der sehr unterschiedliche Problematisierungen, Werte und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Kunststoffen zugrunde liegen und welche kaum zu einer kohärenten oder komplementären Form der Governance von Kunststoffen führen dürfte.

Der Artikel ”Not more than the sum of its parts: de-centered norm dynamics and the governance of plastics“ [PDF] steht in englischer Sprache auf dieser Website zum Download zur Verfügung.

Zeitschrift
Environmental Politics
DOI
10.1080/09644016.2019.1703385
Jahr
2019
Autor
Anja P. Jakobi (Technische Universität Braunschweig)
Bastian Loges (Technische Universität Braunschweig)
Zu zitieren als

Bastian Loges & Anja P. Jakobi (2019): Not more than the sum of its parts: de-centered norm dynamics and the governance of plastics, Environmental Politics, DOI: 10.1080/09644016.2019.1703385

Verbundprojekt
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