Publikationen

Mikroplastikpartikel lassen sich an den meisten Orten der Welt finden und werden zu einem großen Teil über Binnengewässer transportiert. Die Partikel werden nach ihrem Eintritt in Gewässer schnell von verschiedenen Mikroorganismen besiedelt (Biofouling), was ihre Schwimmfähigkeit und somit den Transport in Meere und Ozeane beeinflussen kann.

In der Natur vorgefundenes Mikroplastik kann verschiedene Ursprünge haben und demensprechend eingeordnet werden. Primäres Mikroplastik besitzt bereits bei seiner Produktion die Attribute, um als solches klassifiziert zu werden, während sekundäres Mikroplastik erst durch die Verwitterung größerer Plastikteile in der Umwelt entsteht.

Plastikpartikel sind in unserer Umwelt fast allgegenwärtig. Auch die Verschmutzung durch Nanopartikel stellt ein Problem für Ökosysteme dar, allerdings stoßen derzeitige analytische Ansätze in diesem Größenbereich an ihre Grenzen.

Dieses Paper von Schwaferts et al. adressiert methodische Engpässe, die im Bereich der Analyse von Mikrokunststoffen bestehen. Spezifisch wird die Analyse von Partikeln im Nanometerbereich behandelt, da diese von gängigen Analysemethoden nicht abgedeckt wird.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind persistente chemische Stoffe, die in der Umwelt weit verbreitet sind und aufgrund ihrer problematischen Eigenschaften für Mensch und Umwelt wiederkehrend im Fokus von Wissenschaft und Öffentlichkeit stehen.

In diesem Diskussionspapier des 4. Querschnittsthemas werden die gesellschaftlichen Dimensionen des Themenfelds „Plastik in der Umwelt“ beleuchtet und so für Forscher*innen sowie für Stakeholder in Politik, Medien und Industrie greifbarer gemacht.
In welchem Ausmaß finden sich Kunststoffe in Wasser, Boden, Luft, in den Meeren und an den Küsten in Deutschland? Wie und warum gelangen sie überhaupt dorthin? Wo gibt es weiteren Forschungsbedarf – und mit welchen Maßnahmen können die Kunststoffeinträge in Deutschland reduziert werden? Zum Tag des Meeres am 8. Juni veröffentlichte das Umweltbundes einen aktuellen Überblick.

Dieser Beitrag aus dem Forschungsprojekt InRePlast beleuchtet europäische und nationale Maßnahmen zur Verringerung von Plastikeinträgen in die Umwelt aus rechtlicher Perspektive.

Obwohl die gravierenden Folgen von Plastikeinträgen in die Umwelt für marine und terrestrische Ökosysteme und für die menschliche Gesundheit in den letzten Jahren in der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden sind, steigen die Produktion, der Verbrauch und die (unzulässige) Entsorgung von Kunststoffverpackungen weiterhin an.

Das vorliegende Hintergrundpapier ist im Rahmen des Forschungsprojekts Innoredux entstanden und stellt dar, welche Werkstoffe das Aufkommen an Verpackungen und Verpackungsabfällen in Deutschland prägen und welche die im Projektkontext wichtigsten deutschen und europäischen rechtlichen Regelungen mit  Verpackungsbezug sind.

Dieser Artikel von Bastian Loges und Anja P. Jakobi aus dem REPLAWA-Verbundprojekt beschäftigt sich mit unterschiedlichen Normdynamiken und Governance-Formen von Kunststoffen.
In den Internationalen Beziehungen exisitiert noch wenig Forschung zu den spezifischen Akteuren, Strukturen und Prozessen der vielfältigen internationalen Regulierungsaktivitäten im Zusammenhang mit Plastik. Dieses Papier bietet einen Rahmen für eine solche Analyse.
Beim Kauf von Lebensmitteln wollen immer mehr Verbraucher und Verbraucherinnen Plastikverpackungen vermeiden. Allerdings ist es oft schwierig, tatsächlich ohne Plastikverpackungen einzukaufen. Häufig fehlt es an Alternativen oder an Kenntnissen darüber, welche Verpackung ökologischer ist.
Dieser Artikel von Linda Mederake und Doris Knoblauch vom Ecologic Institut untersucht in einer strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse die parlamentarischen Debatten zweier kürzlich verabschiedeter Kunststoffpolitiken in der EU - nämlich der EU-Kunststoffstrategie und der Einweg-Kunststoffrichtlinie - und bewertet die Relevanz von gesundheitlichen und umweltbezogenen Argumenten für die EU-Debatte.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen Bericht veröffentlicht, der den Forschungsstand zu Mikroplastik im Trinkwasser (abgefüllt und aus der Leitung) untersucht. Gesundheitsgefahren bestehen nach aktuellem Kenntnisstand nicht, weitere Forschung sei aber nötig.

In diesem Diskussionspapier werden die ersten Erkenntnisse des Verbundprojekts VerPlaPoS für den Projektteil „Textilien“ vorgestellt.

Im Rahmen des Forschungsprojekts EmiStop wurden daher Flockungsmittel zur gezielten Entfernung von Mikroplastik aus industriellen Abwässern entwickelt. Die Flockung von Polyethylen, Polyvinylchlorid und Polyamid wurde für neun ver-schiedene Kombinationen aus anorganischen und organischen Koagulierungs- und Flockungsmitteln sowohl in Leitungswasser als auch in Industrieab-wassermatrizen untersucht.

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Plastikprodukte erleichtern vieles, doch sie gefährden auch unsere Gesundheit und überhäufen unseren Planeten mit Müll. Der Plastikatlas bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff und beleuchtet in 19 Kapiteln ganz unterschiedliche Aspekte von Plastik, die jeweils mit Infografiken veranschaulicht werden.

In welchem Ausmaß finden sich Kunststoffe in Wasser, Boden, Luft, in den Meeren und an den Küsten in Deutschland? Wie und warum gelangen sie überhaupt dorthin? Wo gibt es weiteren Forschungsbedarf – und mit welchen Maßnahmen können die Kunststoffeinträge in Deutschland reduziert werden? Zum Tag des Meeres am 8. Juni veröffentlichte das Umweltbundes einen aktuellen Überblick.

Bei der Statuskonferenz des BMBF-Forschungsschwerpunkts „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ präsentierten die KoordinatorInnen der Verbundprojekte ihre Vorhaben sowie Zwischenergebnisse. Damit geben die Präsentationen einen guten Einblick in die inhaltliche Breite des Forschungsschwerpunkts und den aktuellen Forschungsstand der Projekte.

( top of page )( zum Seitenanfang )