Publikationen

Die Auswirkungen von Mikroplastik auf Umwelt und Organismen sind noch nicht ausreichend untersucht. Es ist jedoch erwiesen, dass Mikroplastik aufgrund seiner Oberflächen- und Materialeigenschaften (schädliche) organische Substanzen adsorbieren kann. Diese Stoffe können sich im Fettgewebe von Organismen anreichern und den Organismus schädigen.

Das Sachstandspapier fasst die Diskussionen des Querschnittsthemas (QST) "Bioabbaubarkeit" des Forschungsschwerpunkts Plastik in der Umwelt zusammen.

Kunststoffe sind in der heutigen Lebenswelt allgegenwärtig und reichern sich durch ihre Langlebigkeit auch in Gewässern an. Das vorliegende Papier untersucht, welche Rolle die Abwasserbehandlung bei diesen Einträgen spielt.

Das Statuspapier fasst die Inhalte der Verbundprojekt-übergreifenden Diskussionen und Abstimmungen innerhalb des Querschnittsthemas (QST) "Analytik und Referenzmaterialien" des Forschungsschwerpunkts Plastik in der Umwelt zusammen.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale“ (VerPlaPoS) wurden im Zeitraum Oktober 2017 bis März 2021 Handlungsoptionen und die Rolle von Verbraucher*innen bei der Vermeidung von Plastik(müll) in den Bereichen Lebensmittel- und Textilverpackungen untersucht.

Städtische Abwasserpfade scheinen für die Mikroplastikemissionen in die Ostsee am wichtigsten zu sein. Die Studie verwendet Mikroplastik-Emissionsdaten für den gesamten Ostseeraum, berechnet Emissionen für drei abwasserbezogene urbane Pfade und entwickelt Emissionsszenarien für die Mehrzahl der Mikroplastikpartikel.

Urbane Quellen, Kläranlagen, unbehandeltes Abwasser und vor allem Mischwasserüberläufe einschließlich Regenwasser sind wichtige Eintragspfade für Mikroplastik in die aquatische Umwelt. In der Studie wurden Daten zu Mikroplastik-Emissionen für die Ostseeregion zusammengestellt.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KW Korrespondenz Wasserwirtschaft (03/2021) ist Plastik in der Umwelt als Themenschwerpunkt vertreten.

Dieser Vergleichsversuch aus dem Querschnittsthema 1 „Analytik und Referenzmaterialien“ ordnet verschiedene analytische Methoden zur Identifikation und Quantifizierung von Mikroplastik hinsichtlich ihrer Aussagekraft ein. Auch werden Stärken und Grenzen der jeweiligen Methoden herausgearbeitet. Es sind sowohl thermoanalytische, als auch spektroskopische Verfahren zum Einsatz gekommen. Es wurde gezeigt, dass die verschiedenen analytischen Methoden zur Identifizierung und Quantifizierung von Mikroplastik innerhalb der jeweiligen Verfahren vergleichbare Ergebnisse liefern.

Das Ausmaß der terrestrischen Verschmutzung mit Mikroplastik ist noch weitgehend unbekannt. Es wird angenommen, dass die Belastung der Böden die der Meere bei weitem überschreitet. Neben den großen Unsicherheiten zum tatsächlichen Ausmaß der Mikroplastik-Akkumulation in Böden, sind auch die ökologischen Folgen noch kaum erforscht.

Die Diskussion um Plastikmüll ist für Kommunen alles andere als neu. Tatsächlich experimentierten schon in den 1980er-Jahren zahlreiche Kommunen mit Vorgaben zur Plastikmüllvermeidung bzw. allgemein zur Abfallvermeidung. Einen weiteren Impuls zur Plastikmüllvermeidung gaben Anfang der 1990er-Jahre die Diskussionen um die Einführung einer bundesweiten Verpackungsverordnung.

In diesem Paper wird der im BMBF-Forschungsprojekt VerPlaPoS entwickelte Plastikindex (PLIX) vorgestellt. Der PLIX gibt Verbraucher*innen Einsicht, wie nachhaltig bestimmte Kunststoffverpackungen sind.

Zahlreiche Ein- bis Zweipersonenhaushalte, zunehmender Versandhandel und die beliebte "To-Go"-Kultur sorgen für einen stetigen Anstieg des Verbrauchs von Plastikverpackungen in Deutschland. Während im Jahr 2000 ca. 1,8 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert wurden, sind es 2016 bereits 3,1 Millionen Tonnen.

Dieses Papier behandelt die Fragestellung, welchen Abbildungsbereich die Modelle in der FONA Maßnahme „Plastik in der Umwelt“ abdecken. Die Arbeit basiert auf Modell-Steckbriefen, die im Anhang des Papiers beigefügt sind und die wesentlichen Kennpunkte und Eigenschaften der einzelnen Modelle beschreiben.

Weltweit werden jährlich mehr als 300 Mio. Tonnen Kunststoffe produziert. Davon gelangen schätzungsweise 8 Mio. Tonnen über Land- und Wasserwege in die Weltmeere. Es wird angenommen, dass derzeit mehr als fünf Billionen Kunststoffpartikel mit einem Gesamtgewicht von über 250.000 Tonnen in den Ozeanen schwimmen, darunter hauptsächlich Mikroplastikpartikel (<5 mm).

Das Paper zeigt auf, dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist. Es behandelt die Frage nach Blindwerteinträgen und wie damit umgegangen werden sollte. Es zeigt, dass Einmal-Handschuhe eine Quelle für falsch positiv PE-Befunde sein können, da sie z.B. mit Steraten, welche von allen analytischen Methoden (pyr-GC/MS und Spektroskopie) mit PE verwechselt werden können, beschichtet sein können.

Es besteht ein wachsendes Interesse am Monitoring von Mikroplastik in der Umwelt, was mit der zunehmenden Besorgnis der Öffentlichkeit hinsichtlich ihrer möglichen schädlichen Auswirkungen auf Ökosysteme einhergeht.

Um der Problematik des in Deutschland stetig wachsenden Verpackungsaufkommens (Schüler, 2019) entgegenzusteuern, setzt die Bundesregierung in der Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf die Strategie der Abfallvermeidung vor anderen Strategien wie Wiederverwendung (Mehrweg), Recycling und sonstiger Verwertung oder Beseitigung von Verpackungsabfällen.

Das Verpackungsaufkommen steigt in Deutschland kontinuierlich an. Plastikverpackungen tragen mit ihrer kurzen Lebensdauer und geringen globalen Recyclingraten zur Akkumulation von Makro- und Mikroplastik in der Umwelt bei. Die bloße Umstellung auf Glas- und papierbasierte Verpackungen scheint keine zweckdienliche Lösung zu sein, wie ökobilanzielle Untersuchungen nahelegen.

Dieser Artikel beleuchtet verschiedene politische Maßnahmen und Ansätze, die gegenwärtig als Lösungswege zur Plastikkrise in Anwendung und Planung sind. Dabei wird deutlich, dass in nationalen und internationalen Politiken Plastik hauptsächlich als Problem des Abfallmanagements beschrieben wird und Lösungswege entsprechend ausgerichtet sind.

( top of page )( zum Seitenanfang )